Seallaibh a-steach gu siorraidheachd

378 lèirsinn air sìorraidheachdEs erinnerte mich an Szenen, wie aus einem Science-Fiction-Film, als ich von der Entdeckung eines erdähnlichen Planeten namens Proxima Centauri erfuhr. Dieser befindet sich in einer Umlaufbahn des roten Fixsterns Proxima Centauri. Dass wir dort ausserirdisches Leben entdecken werden, ist jedoch wenig wahrscheinlich (bei einer Entfernung von 40 Billionen Kilometern!). Menschen werden sich jedoch immer wieder fragen, ob es menschenähnliches Leben ausserhalb unserer Erde gibt. Für die Jünger Jesu war das keine Frage – sie waren Zeugen von Jesu Himmelfahrt und wussten daher mit absoluter Gewissheit, dass der Mensch Jesus in seinem neuen Leib nun in einer ausserirdischen Welt lebt, welche die Heilige Schrift als «Himmel» bezeichnet – eine Welt, die ganz und gar nichts mit den sichtbaren «Himmelswelten», die wir das Universum nennen, gemein hat.

Es ist wichtig zu wissen, dass Jesus Christus, vollkommen göttlich (der ewige Sohn Gottes) ist, aber auch vollkommen menschlich (der jetzt verherrlichte Mensch Jesus) ist und bleibt. Wie C.S. Lewis schrieb: «Das zentrale Wunder, für das Christen einstehen, ist die Menschwerdung (Inkarnation)» – ein Wunder, das für immer bestehen wird. In seiner Göttlichkeit ist Jesus allgegenwärtig, jedoch in seinem fortbestehenden Menschsein wohnt er körperlich im Himmel, wo er als unser Hohepriester dient und auf seine körperliche und somit sichtbare Wiederkunft auf den Planeten Erde wartet. Jesus ist Gott-Mensch und Herr über die gesamte Schöpfung. Paulus schreibt in Römer 11,36: «Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge.» Johannes zitiert Jesus in Offenbarung 1,8, als das «A und O», der da ist, der da war und der da kommt. Auch Jesaja erklärt, dass Jesus, «der Hohe und Erhabene» ist, der «ewig wohnt (lebt)» (Jesaja 57,15). Jesus Christus, der erhabene, heilige und ewige Herr, ist der Ausführende des Planes seines Vaters, der darin besteht, die Welt zu versöhnen.

Beachten wir hierzu die Aussage in Johannes 3,17:
«Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.» Wer behauptet, dass Jesus kam, um die Welt zu verurteilen, im Sinne von verdammen oder bestrafen, liegt einfach falsch. Diejenigen, welche die Menschheit in zwei Gruppen aufteilen – in eine, die vorherbestimmt ist, von Gott errettet zu werden und in eine andere, die dazu vorherbestimmt ist, verdammt zu werden – haben ebenfalls Unrecht. Wenn Johannes (vielleicht Jesus zitierend) sagt, dass unser Herr kam, um «die Welt» zu retten, dann bezieht sich das auf die gesamte Menschheit und nicht nur auf eine bestimmte Gruppe. Schauen wir uns dazu folgende Verse an:

  • «Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt» (1. Johannes 4,14).
  • «Siehe, ich verkündige euch grosse Freude, die allem Volk widerfahren wird» (Lukas 2,10).
  • «So ist’s auch nicht der Wille bei eurem Vater im Himmel, dass auch nur eines von diesen Kleinen verloren werde» (Matthäus 18,14).
  • «Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber» (2. Corintianaich 5,19).
  • «Siehe,  das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!» (Johannes 1,29).

Chan urrainn dhomh ach cuideam a chuir air gur e Iosa Tighearna agus Slànaighear an t-saoghail air fad agus eadhon a chruthachadh gu lèir. Tha seo air a dhèanamh soilleir le Pòl anns an Litir gu na Ròmanaich, caibideil 8, agus Iain air feadh leabhar an Taisbeanadh. Chan urrainnear na tha an t-Athair air a chruthachadh tron ​​Mhac agus an Spiorad Naomh a bhriseadh suas gu pìosan fa leth. Thuirt Augustine: "Tha obraichean taobh a-muigh Dhè [a thaobh a chruthachadh] do-sheachanta." Tha an Dia triune a tha na Aon ag obair mar aon. Tha an tiomnadh aige mar thoil agus gun sgaradh.

Gu mì-fhortanach, tha cuid de dhaoine a ’teagasg nach eil fuil dòrtadh Iosa a’ dèanamh ach ath-cheannach air an fheadhainn a thagh Dia airson a shàbhaladh. Tha an còrr, tha iad ag ràdh, an dùil a bhith air an damnadh le Dia. Is e brìgh na tuigse seo gu bheil adhbhar Dhè air a roinn a thaobh a chruthachaidh. Ach, chan eil rann sa Bhìoball a tha a ’teagasg a’ bheachd seo; tha tagradh sam bith den t-seòrsa seo na mhì-mhìneachadh agus a ’seachnadh iuchair don iomlan, is e sin eòlas air nàdar, caractar agus adhbhar an Dia trìd-san, a chaidh fhoillseachadh dhuinn ann an Iosa.

Wenn es wahr wäre, dass Jesus die Absicht hat, sowohl zu retten als auch zu verdammen, dann müssten wir daraus folgern, dass Jesus den Vater nicht korrekt repräsentiert hat und wir somit Gott nicht kennen können, wie er wirklich ist. Auch müssten wir zu dem Schluss kommen, dass es eine in sich bestehende Uneinigkeit in der Dreieinigkeit gibt und dass Jesus nur eine «Seite» Gottes offenbart hat. Das Ergebnis wäre, dass wir nicht wissen würden, welcher «Seite» Gottes wir trauen können – sollen wir der Seite trauen, die wir in Jesus sehen oder der verborgenen Seite im Vater und/oder der im Heiligen Geist? Diese verschrobenen Ansichten stehen im Widerspruch zum Evangelium des Johannes, wo Jesus klar verkündet, dass er den unsichtbaren Vater vollständig und korrekt bekannt gemacht hat. Der Gott, der von und in Jesus offenbart wurde, ist der Eine, der kommt, um die Menschheit zu retten, nicht um sie zu verdammen. In und durch Jesus (unseren ewigen Fürsprecher und Hohepriester), schenkt Gott uns die Macht, seine ewigen Kinder zu werden. Durch seine Gnade wird unsere Natur verändert und das schenkt uns in Christus die Vollendung, die wir selber nie erlangen könnten. Diese Vollendung beinhaltet eine ewige, perfekte Beziehung und die Gemeinschaft mit dem transzendenten, heiligen Schöpfergott, was keine Kreatur von sich aus erlangen kann – nicht einmal Adam und Eva vor dem Sündenfall hätten es gekonnt. Durch Gnade haben wir Gemeinschaft mit dem dreieinigen Gott, der über Raum und Zeit steht, der ewig war, ist und sein wird. In dieser Gemeinschaft werden unsere Körper und Seelen von Gott erneuert; wir erhalten eine neue Identität und einen ewigen Zweck. In unserer Einheit und Gemeinschaft mit Gott, werden wir weder minimiert, absorbiert oder in etwas transformiert, was wir nicht sind. Vielmehr sind wir durch die Teilhabe an dem vom Heiligen Geist in Christus auferstandenen und aufgefahrenen Menschseins hineingebracht in die Fülle und höchste Vollkommenheit unseres eigenen Menschseins mit ihm.

Wir leben in der Gegenwart – innerhalb der Grenzen von Raum und Zeit. Doch durch unsere Einheit mit Christus durch den Heiligen Geist, durchdringen wir die Raum-Zeit-Barriere, denn Paulus schreibt in Epheser 2,6, dass wir bereits jetzt in dem auferstandenen Gott-Menschen Jesus Christus mit eingesetzt sind im Himmel. Während unseres vergänglichen Daseins hier auf der Erde sind wir an Zeit und Raum gebunden. Auf eine Weise, die wir nicht völlig verstehen können, sind wir auch Bürger des Himmels für alle Ewigkeit. Obwohl wir in der Gegenwart leben, haben wir bereits durch den Heiligen Geist Anteil am Leben, am Tod, an der Auferstehung und Himmelfahrt Jesu. Wir sind bereits mit der Ewigkeit verbunden.

Leis gu bheil seo fìor dhuinne, tha sinn dearbhte gu bheil sinn a ’gairm riaghailt gnàthach ar Dia shìorraidh. Bhon t-suidheachadh seo tha sinn a ’coimhead air adhart ri lànachd Rìoghachd Dhè a tha ri thighinn, anns am bi sinn beò gu bràth ann an aonachd agus ann an co-chomann ris an Tighearna. Dèanamaid gàirdeachas ann am plana Dhè airson sìorraidheachd.

le Iòsaph Tkach


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