Bhon bhratag chun an dealan-dè

591 sin am bratag don dealan-dèBidh bratag bheag a ’gluasad air adhart le duilgheadas. Bidh e a ’sìneadh gu h-àrd oir tha e airson na duilleagan beagan nas àirde a ruighinn oir tha iad nas blasta. An uairsin tha i a ’faighinn a-mach dealan-dè na suidhe air flùr a dh’ fhaodas a ’ghaoth a chreachadh air ais is air adhart. Tha e brèagha agus dathach. Tha i ga fhaicinn ag itealaich bho fhlùr gu flùr. Tha i ag èigheachd ris rud beag farmadach: «Bidh thu fortanach, ag itealaich bho fhlùr gu flùr, a’ deàrrsadh ann an dathan iongantach agus is urrainn dhut itealaich a dh ’ionnsaigh na grèine fhad‘ s a bhios agam ri strì an seo, le mo chasan iomadach agus chan urrainn dhomh ach snàgadh air an talamh. Chan urrainn dhomh faighinn gu na flùraichean brèagha, na duilleagan blasda agus tha an dreasa agam gu math gun dath, ciamar a tha beatha mì-chothromach! »

Tha an dealan-dè a ’faireachdainn beagan truas airson a’ bhratag agus a ’consoles ris:« Faodaidh tu cuideachd a bhith coltach riumsa, is dòcha le dathan tòrr nas fheàrr. An uairsin cha leig thu leas a bhith a ’strì tuilleadh». Tha am bratag a ’faighneachd:" Ciamar a rinn thu e, dè thachair gun do dh'atharraich thu uiread? " Fhreagair an dealan-dè: «Bha mi nam bratag mar thusa. Aon latha chuala mi guth a thuirt rium: A-nis tha an t-àm ann dhomh do atharrachadh. Lean mi agus bheir mi thu a-steach gu ìre ùr de do bheatha, bheir mi aire do do bhiadh agus ceum air cheum atharraichidh mi thu. Thoir earbsa dhomh agus lean ort, an uairsin bidh thu gu tur ùr aig a ’cheann thall. Bidh an dorchadas anns a bheil thu a-nis a ’gluasad gad thoirt a-steach don t-solas agus ag itealaich a dh’ ionnsaigh na grèine ».

Tha an sgeulachd bheag seo na choimeas iongantach a tha a ’sealltainn dhuinn plana Dhè airson daoine. Tha am bratag coltach ri ar beatha mus do chuir sinn eòlas air Dia. Is e seo an t-àm nuair a thòisicheas Dia ag obair annainn, gus ar atharrachadh ceum air cheum gus am bi cuilean agus metamorphosis chun an dealan-dè. Àm nuair a bhios Dia gar beathachadh gu spioradail agus gu corporra agus gar cumadh gus an urrainn dhuinn an amas a chuir e sìos dhuinn a choileanadh.
Tha mòran earrannan anns a ’Bhìoball mun bheatha ùr ann an Crìosd, ach tha sinn a’ cuimseachadh air na tha Iosa airson innse dhuinn anns na Beatrais. Bheir sinn sùil air mar a tha Dia ag obair còmhla rinn agus mar a bhios e gar atharrachadh barrachd is barrachd gu bhith na dhuine ùr.

Na bochdan gu spioradail

Unsere Armut ist geistlich und wir brauchen dringend seine Hilfe. «Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich» (Matthäus 5,3). Hier beginnt Jesus uns zu zeigen, wie sehr wir Gott brauchen. Nur durch seine Liebe können wir diese Not erkennen. Was bedeutet es, «geistlich arm» zu sein? Es ist eine Art von Demut, bei der ein Mensch erkennt, wie arm er vor Gott ist. Er entdeckt, wie unmöglich es für ihn ist, seine Sünden zu bereuen, sie selbst abzulegen und seine Gefühle zu beherrschen. So ein Mensch weiss, dass alles von Gott kommt und er wird sich vor Gott demütigen. Er möchte das neue Leben, das Gott ihm in seiner Gnade schenkt, mit Freude und Dankbarkeit annehmen. Da wir als natürliche, fleischlich gesinnte Menschen zur Sünde neigen, werden wir öfters straucheln, doch Gott wird uns immer wieder aufrichten. Oft merken wir nicht, dass wir geistlich arm sind.

Das Gegenteil von geistlicher Armut ist – im Geiste stolz zu sein. Diese Grundhaltung sehen wir im Gebet des Pharisäers: «Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die anderen Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner» (Lukas 18,11). Danach zeigt uns Jesus das Beispiel eines Mannes, der im Geiste arm ist, am Gebet des Zöllners: «Gott, sei mir Sünder gnädig!»

Tha fios aig na bochdan ann an spiorad gu bheil iad gun chuideachadh. Tha fios aca nach eil an fhìreantachd air iasad ach agus tha iad an urra ri Dia. Is e a bhith bochd gu spioradail a ’chiad cheum a tha gar cumadh sa bheatha ùr ann an Iosa, ann an cruth-atharrachadh gu bhith na dhuine ùr.

Jesus Christus war ein Beispiel für die Abhängigkeit vom Vater. Jesus sagte von sich selbst: «Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut in gleicher Weise auch der Sohn» (Johannes 5,19). Dies ist die Gesinnung Christi, die Gott in uns formen möchte.

Bear an fhulangas

Menschen mit gebrochenen Herzen sind selten überheblich, sie sind offen für das, was immer Gott durch sie tun möchte. Was braucht ein niedergeschlagener Mensch? «Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden» (Matthäus 5,4). Er braucht Trost und der Tröster ist der Heilige Geist. Ein gebrochenes Herz ist der Schlüssel für Gottes Geist, um in uns zu wirken. Jesus weiss, wovon er spricht.: Er war ein Mann, der Kummer und Leid kannte, mehr als jeder Einzelne von uns. Sein Leben und seine Gesinnung zeigen uns, dass ein gebrochenes Herz unter Gottes Leitung uns zur Vollkommenheit führen kann. Leider reagieren wir oft bitter und klagen Gott an, wenn wir leiden und Gott uns weit weg erscheint. Dies ist nicht die Gesinnung Christi. Gottes Absicht in schwierigen Lebenslagen zeigt uns, dass er für uns geistlichen Segen bereithält.

Am fear grinn

Gott hat einen Plan für jeden von uns. «Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen» (Matthäus 5,5). Das Ziel dieser Segnung ist die Bereitschaft, sich willig Gott hinzugeben. Wenn wir uns ihm hingeben, gibt er uns die Kraft dazu. In der Unterordnung lernen wir, dass wir einander brauchen. Demut hilft uns, gegenseitig unsere Nöte zu erkennen. Eine wunderbare Aussage finden wir dort, wo er uns einlädt, unsere Lasten ihm vorzulegen: «Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig» (Matthäus 11,29). Was für ein Gott, was für ein König! Wie weit sind wir doch von seiner Vollkommenheit entfernt! Demut, Sanftmut und Bescheidenheit sind Eigenschaften, die Gott in uns formen will.

Erinnern wir uns kurz, wie Jesus öffentlich beleidigt wurde, als er zu Besuch bei Simon dem Pharisäer war. Er wurde nicht begrüsst, seine Füsse wurden ihm nicht gewaschen. Wie reagierte er? Er war nicht beleidigt, er rechtfertigte sich nicht, er ertrug es. Und als er später Simon darauf hinwies, tat er es in aller Bescheidenheit (Lukas 7, 44-47). Warum ist Demut so wichtig für Gott, warum liebt er den Demütigen? Weil dies die Gesinnung Christi widerspiegelt. Auch wir lieben Menschen mit dieser Eigenschaft.

Acras airson ceartas

Unsere menschliche Natur sucht ihre eigene Gerechtigkeit. Wenn wir erkennen, dass wir Gerechtigkeit dringend nötig haben, schenkt uns Gott seine Gerechtigkeit durch Jesus: «Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden» (Matthäus 5,6). Gott rechnet uns die Gerechtigkeit Jesu zu, denn wir können vor ihm nicht bestehen. Die Aussage «Hungern und dürsten» weist auf eine akute und bewusste Not in uns hin. Sehnsucht ist eine starke Emotion. Gott möchte, dass wir unser Herz und unsere Wünsche nach seinem Willen ausrichten. Gott liebt die Bedürftigen, Witwen und Waisen, die Gefangenen und Fremden im Land. Unsere Not ist der Schlüssel zu Gottes Herz, er möchte für unsere Nöte sorgen. Es ist ein Segen für uns, diese Not zu erkennen und sie von Jesus stillen zu lassen.
Anns a ’chiad ceithir buillean, tha Iosa a’ sealltainn na tha sinn a ’feumachdainn Dia. Anns an ìre seo den chruth-atharrachadh "pupation" tha sinn ag aithneachadh ar feum agus ar eisimeileachd air Dia. Bidh am pròiseas seo a ’meudachadh agus aig a’ cheann thall bidh sinn a ’faireachdainn cianalas domhainn airson a bhith faisg air Ìosa. Tha na ceithir buillean eile a ’sealltainn obair Ìosa taobh a-staigh sinn.

An tròcair

Wenn wir Barmherzigkeit üben, sehen Menschen etwas von der Gesinnung Christi in uns. «Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen» (Matthäus 5,7). Durch Jesus lernen wir, barmherzig zu sein, weil wir die Not eines Menschen erkennen. Wir entwickeln Mitgefühl, Einfühlungsvermögen, und kümmern uns um unsere Nächsten. Wir lernen, denjenigen, die uns Böses antun, zu vergeben. Wir vermitteln die Liebe Christi an unsere Mitmenschen.

Biodh cridhe glan agad

Ein reines Herz ist christusorientiert. «Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen» (Matthäus 5,8). Unsere Hingabe an unsere Familie und Freunde wird von Gott geleitet und von unserer Liebe zu ihm. Wenn sich unser Herz mehr irdischen Dingen zuwendet als zu Gott, dann trennt uns dies von ihm. Jesus gab sich ganz dem Vater hin. Danach sollen wir streben und uns ganz Jesus hingeben.

Dèan sìth

Gott will die Versöhnung, Einigkeit mit ihm und im Leib Christi. «Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heissen» (Matthäus 5,9). Oft herrschen bei christlichen Gemeinden Uneinigkeit, Angst vor Konkurrenz, Angst, dass die Schäfchen abwandern, und finanzielle Sorgen. Gott möchte, dass wir Brücken bauen, besonders im Leib Christi: «Sie sollen alle eins sein, genauso wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, auf dass die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, auf dass sie eins seien, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir, auf dass sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst» (Johannes 17,21-23).

Thathas a ’leantainn sin

Jesus prophezeit seinen Nachfolgern: «Der Knecht ist nicht grösser als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten» (Joh15,20). Menschen werden uns behandeln, wie sie Jesus behandelt haben.
Hier wird ein Extrasegen erwähnt für diejenigen, die verfolgt werden, weil sie Gottes Willen tun. «Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich» (Matthäus 5,10).

Durch Jesus Christus leben wir jetzt schon im Reich Gottes, im Himmelreich, weil wir unsere Identität in ihm haben. Alle Seligpreisungen leiten zu diesem Ziel hin. Am Ende der Seligpreisungen tröstet Jesus die Menschen und gibt ihnen Hoffnung: «Seid fröhlich und jubelt; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind» (Matthäus 5,12).

Anns na ceithir buillean mu dheireadh, is sinne an luchd-tabhartais, bidh sinn ag obair air an taobh a-muigh. Tha gaol aig Dia air na tabhartaichean. Is e an tabhartaiche as motha de na h-uile. Tha e fhathast a ’toirt dhuinn na tha a dhìth oirnn, gu spioradail agus gu susbainteach. Tha ar ciad-fàthan air an stiùireadh gu feadhainn eile an seo. Bu chòir dhuinn nàdar Chrìosd a nochdadh.
Bidh corp Chrìosd a ’tòiseachadh a’ ceangal gu fìrinneach nuair a tha na buill aige ag aithneachadh gum bu chòir dhaibh taic a thoirt dha chèile. Feumaidh an fheadhainn leis an acras agus am pathadh beathachadh spioradail. Anns an ìre seo tha Dia an dùil cianalas aithneachadh air a shon agus airson ar nàbaidh tro ar cor beòshlaint.

An metamorphosis

Bevor wir andere zu Gott führen können, baut Jesus mit uns eine ganz innige Beziehung zu ihm auf. Durch uns zeigt Gott den Menschen um uns herum seine Barmherzigkeit, Reinheit und seinen Frieden. In den ersten vier Seligpreisungen arbeitet Gott in unserem Inneren. In den folgenden vier Seligpreisungen arbeitet Gott durch uns nach aussen. Das Innere harmoniert mit dem Äusseren. So bildet er in uns Stück für Stück den neuen Menschen. Gott hat uns durch Jesus ein neues Leben geschenkt. Es ist unsere Aufgabe diese geistliche Veränderung an uns vollziehen zu lassen. Jesus macht dies möglich. Petrus warnt uns: «Wenn nun das alles so zergehen wird, wie müsst ihr dann dastehen in heiligem Wandel und frommem Wesen» (2. Petrus 3,11).

Wir sind jetzt in der Phase der Freude, ein kleiner Vorgeschmack auf die Freude, die uns noch bevorsteht. Wie der Schmetterling der Sonne entgegen fliegt, werden wir dann Jesus Christus begegnen: «Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Ruf ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen. Und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit» (1. Tes 4,16-17).

le Christine Joosten