Pentecost: neart airson an t-soisgeil

644 pentecostJesus versprach seinen Jüngern: «Siehe, ich sende auf euch, was mein Vater verheissen hat. Ihr aber sollt in der Stadt bleiben, bis ihr angetan werdet mit Kraft aus der Höhe» (Lukas 24,29). Lukas wiederholt das Versprechen Jesu: «Und als er mit ihnen beim Mahl war, befahl er ihnen, Jerusalem nicht zu verlassen, sondern zu warten auf die Verheissung des Vaters, die ihr – so sprach er – von mir gehört habt; denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen» (Apostelgeschichte 1,4-5).

In der Apostelgeschichte erfahren wir, dass die Jünger das versprochene Geschenk am Pfingsttag erhalten haben, denn – sie wurden mit dem Heiligen Geist getauft, der sie mit der Kraft Gottes ausstattete. «Sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in anderen Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab» (Apostelgeschichte 2,4).

Bha na h-Iùdhaich gu traidiseanta a ’ceangal Pentecost le gluasad an lagha agus an cùmhnant a chaidh a dhèanamh le muinntir Israel air Beinn Sinai. Taing don Tiomnadh Nuadh, tha tuigse nas coileanta againn an-diugh. Bidh sinn a ’ceangal Pentecost leis an Spiorad Naomh agus an cùmhnant a rinn Dia le daoine bho gach dùthaich a bhuineas don eaglais aige.

Air a ghairm gu bhith nam fianaisean

An Pfingsten erinnern wir uns, dass Gott uns als sein neues Volk berufen hat: «Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht» (1. Petrus 2,9).

Worin besteht der Zweck unserer Berufung? Warum bezeichnet uns Gott als ein Volk zum Eigentum? Um seine Wohltaten zu verkünden. Warum gibt er uns den Heiligen Geist? Um Zeugen Jesu Christi zu sein: «Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde» (Apostelgeschichte 1,8). Der Heilige Geist bevollmächtigt uns, das Evangelium zu predigen, die gute Nachricht zu verkünden, dass Menschen durch Gottes Gnade und Barmherzigkeit und das, was Christus für uns getan hat, in Gottes Reich sind.

Rinn Dia co-chòrdadh, aonta, leinn. Tha Dia a ’gealltainn beatha shìorraidh dhuinn, leis am bi an Spiorad Naomh a’ riochdachadh dùil neo-sheasmhach ri ar saoradh (tha seo na chòir nach deach a chumha a choileanadh fhathast). Is e gealladh Dhè a phàirt san aonta. Tha i air a comharrachadh le gràs, tròcair agus an Spiorad Naomh. Tha sinn air ar gairm agus air ar toinneamh leis an Spiorad Naomh - an seo agus a-nis tha ar pàirt a ’tòiseachadh - gum faic sinn tròcair Dhè a thàinig thugainn ann an Iosa Crìosd ar Slànaighear. Is e seo misean na h-eaglaise, a h-adhbhar, agus an adhbhar ris an canar a h-uile ball de eaglais Dhè, corp Chrìosd.

Die Kirche hat den Auftrag das Evangelium zu predigen und die Menschen über die Erlösung zu belehren, die durch das Opfer Christi für uns erkauft wurde: «So steht's geschrieben, dass der Christus leiden wird und auferstehen von den Toten am dritten Tage; und dass gepredigt wird in seinem Namen Busse zur Vergebung der Sünden unter allen Völkern. Von Jerusalem an seid ihr dafür Zeugen» (Lukas 24,46-48). Der Heilige Geist wurde den Aposteln und Gläubigen an Pfingsten gegeben, damit sie bevollmächtigte Zeugen Jesu Christi wurden.
Der Auftrag der Kirche ist Teil des Bildes, das uns durch den Pfingsttag verdeutlicht wird. Am Pfingsttag feiern wir den dramatischen Beginn der neutestamentlichen Kirche. Wir denken auch an unsere geistliche Aufnahme in die Familie Gottes und an die ständige Erneuerung sowie an die Kraft und den Mut, den Gott uns durch den Heiligen Geist schenkt. Pfingsten erinnert uns daran, dass der Heilige Geist die Kirche in der Wahrheit leitet und Gottes Volk führt, inspiriert und ausrüstet, damit wir «dem Bild seines Sohnes gleich werden, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern» (Römer 8,29) und dass er für uns am Thron Gottes eintritt (Vers 26). Ebenso mag uns Pfingsten daran erinnern, dass die Kirche aus all den Menschen besteht, in denen der Heilige Geist wohnt. Jedes Jahr erinnert uns Pfingsten daran, die Einheit im Geist durch das Band des Friedens zu bewahren (Epheser 4,3).

Christen begehen diesen Tag im Gedenken an den Heiligen Geist, den sie gemeinsam zu unterschiedlichen Zeiten erhalten haben. Die Gemeinde ist nicht einfach ein Ort, an dem Grundsätze eines gesunden und tugendhaften Lebens gelehrt werden; sie existiert zu dem Zweck, die Wohltaten Jesu Christi zu verkündigen und betont nochmals: «Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht» (1. Petrus 2,9).

Ged a tha sinn uile airson a bhith nan daoine air an atharrachadh gu spioradail, chan e sin an aon amas a tha againn. Tha rùn aig Crìosdaidhean - misean a tha air a chumhachdachadh leis an Spiorad Naomh. Tha e gar brosnachadh gus an Tighearna Iosa Crìosd a ghairm agus teachdaireachd an rèite a ghiùlan tro chreideamh na ainm air feadh an t-saoghail.

Tha Pentecost mar thoradh air beatha air a stiùireadh leis an Spiorad Naomh - beatha a tha a ’toirt fianais air fìreantachd, cumhachd agus tròcair Ìosa Crìosd. Tha beatha Chrìosdail dìleas na fhianais air an t-soisgeul. Tha beatha mar seo a ’dearbhadh, tha e a’ nochdadh na fìrinn, gu bheil Dia ag obair annainn. Tha e na fhianais coiseachd, labhairt den t-soisgeul.

Buain spioradail

Pfingsten war ursprünglich ein Erntefest. Die Kirche ist auch heute an einer geistlichen Ernte beteiligt. Die Frucht oder das Ergebnis des Auftrags der Kirche ist die Verbreitung des Evangeliums und die Verkündigung der Rettung der Menschen durch Jesus. «Hebt eure Augen auf und seht auf die Felder: sie sind schon reif zur Ernte», sagte Jesus zu seinen Jüngern, als sie in Samaria waren. Schon hier sprach Jesus von einer geistlichen Ernte, bei der den Menschen das ewige Leben geschenkt wird: «Wer erntet, empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, auf dass sich miteinander freuen, der da sät und der da erntet» (Johannes 4,35-36).

Bei einer anderen Gelegenheit sah Jesus die Menschenmenge und sagte zu seinen Jüngern: «Die Ernte ist gross, aber wenige sind der Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende» (Matthäus 9,37-38). Das ist es, wozu uns Pfingsten inspirieren soll. Wir sollen Gott danken, indem er uns hilft, die Menschen um uns herum zu sehen, die bereit für die geistliche Ernte sind. Wir sollen um mehr Arbeiter bitten, weil wir uns sehnlichst wünschen, dass mehr Menschen an Gottes geistlichem Segen teilhaben können. Wir wünschen uns, dass das Volk Gottes die Wohltaten dessen verkündet, der uns gerettet hat.

«Meine Speise», sagte Jesus, «ist die, dass ich tue den Willen dessen, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk» (Johannes 4,34). Das war sein Leben, seine Nahrung, seine Energie. Er ist die Quelle unseres Lebens. Er ist unser Brot, das Brot des ewigen Lebens. Unsere geistliche Nahrung ist es, seinen Willen, sein Werk zu tun, welches das Evangelium ist. Wir sollen in Jesu Fussstapfen treten, seine Lebensweise zur Geltung bringen, während er in uns lebt. Wir sollen ihm erlauben, seine Ziele in unserem Leben zu verwirklichen und zu seiner Ehre zu leben.

Teachdaireachd tràth na h-Eaglaise

Das Buch Apostelgeschichte ist voll von evangelistischen Reden. Die Botschaft wird immer wiederholt und konzentriert sich auf Jesus Christus als Retter, Herr, Richter und König. Selbst Kornelius, ein römischer Hauptmann kannte die Botschaft. Petrus sagte ihm: «Ihr kennt die rettende Botschaft, die Gott dem Volk Israel verkünden liess: Er hat durch Jesus Christus Frieden gebracht, und Christus ist ja der Herr über alle!» (Apostelgeschichte 10,36 HFA). Petrus fasste die Botschaft zusammen, die schon so verbreitet war, dass auch Kornelius sie kannte: «Ihr wisst, was in ganz Judäa geschehen ist, angefangen von Galiläa nach der Taufe, die Johannes predigte, wie Gott Jesus von Nazareth gesalbt hat mit Heiligem Geist und Kraft; der ist umhergezogen und hat Gutes getan und alle gesund gemacht, die in der Gewalt des Teufels waren, denn Gott war mit ihm. Und wir sind Zeugen für alles, was er getan hat im jüdischen Land und in Jerusalem» (Apostelgeschichte 10, 37-39).

Chaidh Peadar air adhart a shearmonachadh an t-soisgeil le bhith a ’toirt iomradh air ceusadh agus aiseirigh Ìosa, agus an uairsin chuir e geàrr-chunntas air misean na h-eaglaise:“ Tha e air àithne dhuinn searmonachadh don t-sluagh agus dearbhadh gu bheil e air a shuidheachadh le Dia gus breithneachadh a dhèanamh air na tha beò agus na mairbh. Tha na fàidhean uile a ’toirt fianais dha gum bu chòir tro ainm a h-uile duine a tha a’ creidsinn ann maitheanas pheacaidhean fhaighinn »(Gnìomharan 10: 42-43).
Also predigen wir von der Erlösung, Gnade und Jesus Christus. Ja, gewiss! Er ist der grösste Segen, den wir je erfahren haben. Die Wahrheit über unsere Errettung ist aufregend, und wir wollen sie mit unseren Mitmenschen teilen, damit auch sie sich über denselben Segen freuen können! Als die Gemeinde wegen der Verkündigung der Botschaft von Jesus verfolgt wurde, betete sie um Freimut, damit sie sogar noch mehr predigen konnte! «Als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren; und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimut ... mit grosser Kraft bezeugten die Apostel die Auferstehung des Herrn Jesus, und grosse Gnade war bei ihnen allen» (Apostelgeschichte 4,31.33). Der Heilige Geist wurde ihnen gegeben, damit sie Christus verkündigen konnten.

Airson gach Crìosdaidh

Der Geist wurde nicht nur den Aposteln gegeben oder der neugegründeten Gemeinde als Ganzes. Jedem an Jesus gläubigen Christen ist der Heilige Geist gegeben. Jeder von uns soll ein lebendiges Zeugnis für Jesus Christus sein, weil seine Hoffnung auf Christus begründet ist, denn jeder von uns hat die Möglichkeit eine ermutigende Antwort für unsere Hoffnung zu geben. Nachdem Stephanus gesteinigt wurde, weil er von Jesus Christus gepredigt hatte, kam eine grosse Verfolgung mit einer noch grösseren Auswirkung über die Urgemeinde. Alle ausser den Aposteln flohen aus Jerusalem (Apostelgeschichte 8,1). Überall wohin sie sich zerstreuten, redeten sie das Wort und «predigten das Evangelium vom Herrn Jesus» (Apostelgeschichte 11,19-20).

Tha Luke a ’dèanamh dealbh de dh’ iomadh fear is boireannach Crìosdail a theich à Ierusalem air sgàth an creideas ann an Iosa Crìosd. Cha b ’urrainn dhaibh a bhith nan tost, eadhon ged a bhiodh am beatha ann an cunnart! Cha robh e gu diofar an e èildearan no daoine neo-chlèireach a bh ’annta - bha fianais aig gach fear dhiubh mu Ìosa Crìosd. Nuair a bha iad a ’gluasad timcheall, chaidh faighneachd dhaibh carson a dh’ fhàg iad Ierusalem. Gun teagamh dh ’innis iad don h-uile duine a dh’ iarr.

Is e seo toradh an Spioraid Naoimh; is e seo am fogharadh spioradail a chuir Pentecost air adhart. Bha na daoine sin deiseil airson freagairt a thoirt seachad! B ’e àm brosnachail a bh’ ann agus bu chòir an aon dhealas a bhith a ’riaghladh san eaglais an-diugh. Bha an aon Spiorad Naomh a ’stiùireadh nan deisciobal ​​an uairsin agus tha an aon Spiorad a’ stiùireadh na h-eaglaise an-diugh. Faodaidh tu iarraidh gum bi an aon dàna agad mar fhianais air Iosa Crìosd!

le Iòsaph Tkach